Madeleine-Sophie Winkler • 18. Dezember 2024

Im Spiegel

Neben "der Sturm" ein weiteres, für mich sehr bedeutendes Portrait. Dennoch soll es nicht als Update oder Erweiterung gesehen werden, sondern eigenständig.


Aber fangen wir von vorne an: Das Bild hat ein ungewöhnliches Format, denn das Braun ist nur ein Hintergrund für die sozialen Netzwerke. Das eigentliche Bild ist nur die Raute. Dennoch soll das Bild ausgeglichen wirken, da das Viereck zwar auf der Spitze steht, es sich dabei aber um ein Quadrat handelt. Aufgetrennt ist das Werk in 1/3 Hintergrund, bzw. Spiegel und 2/3 das Motiv Frau. 


Die Frau steht vor einem Spiegel. Doch betrachtet sie viel weniger sich, als den Betrachter hinter ihr. Durch diesen Winkel, wird der Betrachter des Bildes automatisch der Betrachter der jungen Dame im Spiegel. Ein wenig verwirrend, ich weiß.


Die Dame sieht nachdenklich, unsicher, ja sogar fragend aus. Welche Fragen könnten sie bewegen? Was denkt der Betrachter von mir? Bin ich schön (genug)? Vielleicht sogar: wer bin ich?


Um die Dame herum kann man ihre Aura erkennen. Lila, blau, weiß. Unruhe, Unsicherheit, Sehnsucht, Kreativität.


Dennoch leuchten ihre hellgrünen Augen in dem Bild. Zudem habe ich das Bild mit Gold- und Silberfarbe veredelt.


Ich hoffe es gefällt euch, vielleicht hast du ja auch eine andere Deutung. Lass sie mich gerne hören! Eine schöne Weihnachtszeit!

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Meine neue Bilderserie - doch etwas ganz anderes als meine bisherigen Werke. Nicht nur die Motive haben sich verändert, auch mein Malstil hat sich weiterentwickelt. Aber beginnen wir vorne: Ich studiere nun Kunst im Hauptfach, das hat zur Folge, dass ich fast durchgängig künstlerisch aktiv bin. Sei es in einem Seminar, als Vor- oder Nacharbeit dafür oder für Tutorien wie das Aktzeichnen. Kunstaustellungen stehen öfter auf meinem Programm. Nicht zuletzt die Auststellung von Hans-Jürgen Schreckling - einem sehr begnadetem Maler! Von ihm wurde ich inspiriert, meinen Malstil auszubauen. Die Pinselstriche noch bewusster stehen lassen, die Farben leuchtender und zahlreicher. Das Ergebnis kann ich, wie ich finde, sehen lassen. Meine Intention ist schon immer das Ästhetische und Schöne. Das liegt natürlich im Auge des Betrachters, aber ich möchte Freude und Wohlbefinden bei den Betrachter auslösen. Die ganze Sache weitergedacht möchte ich sie auch zum schmunzeln oder sogar zum lachen bringen. Nichts ist dafür geeigneter als Komische Kunst . Für diese Bilderserie habe ich mich an Verwechslungen bedient. Die Bilderserie „Titeltausch“ ist zuerst einmal aus einem art-block (also der völligen Ideenlosigkeit) entstanden. Während eines Telefonats erzählt mir meine Freundin, sie würde ihre Lauchzwiebeln nun ins Wasser stellen, um Geld zu sparen. Der Gedankengang wurde bis zu Absurdität weitergesponnen, bis wir bei einem Bart aus Lauchzwiebeln angekommen waren. Aber viel witziger wäre doch ein Lauch mit Bart?? Gesagt, getan. Natürlich gehört dieses erste Werk ihr – als eine Hommage an ihren Lauch! Weitere Ideen und Vorschläge bekam ich durch intensives Brainstorming und diverse Umfragen auf social media. Ich war erstaunt, wie erfinderisch mein Umfeld ist! Somit stehen hinter vielen Bildern gleich zwei kreative Köpfe.
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