Madeleine-Sophie Winkler • 8. Dezember 2025

Schwestern

Die Bilderserie geht weiter. Nächste Station: Geschwister. Ich bin mit einer kleinen Schwester gesegnet. Jeder, der selbst eine hat, versteht mich ohne Worte.


Für das Bild wurde ich bei einem Museumsbesuch inspiriert. Karl Joseph Begas hat sich in seinem Werk "Die Schwestern von Hufeland" mit diesem Thema auseinandergesetzt. Von dem Motiv war ich begeistert und wollte es unbedingt in meinen Kontext und Malstil  einbetten.


Ich habe meinen Malstil noch weiter verfeinert und auf eine klare Bildaufteilung (Hinter-/Mittel- und Vordergrund) geachtet. Darüber hinaus sollte es auch naturalistisch aussehen. Dadurch gehört dieses Werk auch zu den aufwendigsten.


Die Gesichter haben mich viel Zeit und Nerven gekostet und ich bin bis heute nicht ganz zufrieden. Aber wie heißt es so schön? Übung macht den Meister!


Bis (hoffentlich) bald meine Lieben!

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Meine neue Bilderserie - doch etwas ganz anderes als meine bisherigen Werke. Nicht nur die Motive haben sich verändert, auch mein Malstil hat sich weiterentwickelt. Aber beginnen wir vorne: Ich studiere nun Kunst im Hauptfach, das hat zur Folge, dass ich fast durchgängig künstlerisch aktiv bin. Sei es in einem Seminar, als Vor- oder Nacharbeit dafür oder für Tutorien wie das Aktzeichnen. Kunstaustellungen stehen öfter auf meinem Programm. Nicht zuletzt die Auststellung von Hans-Jürgen Schreckling - einem sehr begnadetem Maler! Von ihm wurde ich inspiriert, meinen Malstil auszubauen. Die Pinselstriche noch bewusster stehen lassen, die Farben leuchtender und zahlreicher. Das Ergebnis kann ich, wie ich finde, sehen lassen. Meine Intention ist schon immer das Ästhetische und Schöne. Das liegt natürlich im Auge des Betrachters, aber ich möchte Freude und Wohlbefinden bei den Betrachter auslösen. Die ganze Sache weitergedacht möchte ich sie auch zum schmunzeln oder sogar zum lachen bringen. Nichts ist dafür geeigneter als Komische Kunst . Für diese Bilderserie habe ich mich an Verwechslungen bedient. Die Bilderserie „Titeltausch“ ist zuerst einmal aus einem art-block (also der völligen Ideenlosigkeit) entstanden. Während eines Telefonats erzählt mir meine Freundin, sie würde ihre Lauchzwiebeln nun ins Wasser stellen, um Geld zu sparen. Der Gedankengang wurde bis zu Absurdität weitergesponnen, bis wir bei einem Bart aus Lauchzwiebeln angekommen waren. Aber viel witziger wäre doch ein Lauch mit Bart?? Gesagt, getan. Natürlich gehört dieses erste Werk ihr – als eine Hommage an ihren Lauch! Weitere Ideen und Vorschläge bekam ich durch intensives Brainstorming und diverse Umfragen auf social media. Ich war erstaunt, wie erfinderisch mein Umfeld ist! Somit stehen hinter vielen Bildern gleich zwei kreative Köpfe.
von Madeleine-Sophie Winkler 18. Dezember 2024
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