Madeleine-Sophie Winkler • 10. Juni 2022

Schlossgarten in Ansbach

Dieses Motiv ist mir bei einem meiner zahlreichen Spaziergänge durch den Ansbacher Schlosspark aufgefallen. Dieses Häusschen gefällt mir schon sehr lange, nur bin ich nie auf die Idee gekommen, es einfach mal auf Leinwand zu bringen.


Dies gehört zu den wenigen Werken, die ich wirklich vorgezeichnet habe. Dabei musste ich sehr auf die Perspektive des Hauses achten (was mir zugegeben sehr schwer fiel). Auch die Bepflanzung habe ich vorgezeichnet, nur ist diese nicht ganz getreu geblieben (eine meiner größten Schwächen: 1:1 Übertragung).


Und es gibt noch eine zweite Besonderheit: das Bild ist ausschließlich mit meinen hochwertigeren Farben gemalt worden. Im Vergleich zu den anderen Werken, sieht man es auch sehr deutlich - also Geld in die Hand nehmen und jetzt immer so malen.


Die dritte und letzte Besonderheit: Ich habe mich zwei Tage pausenlos daran gesetzt und es so in zehn Stunden fertigstellen können. Sonst gibt es doch ein bis zwei Tage, in denen ich gar nichts mache. Also somit: in kürzester Zeit!


Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir der Stil doch am besten gefällt und ich sehr neugierig bin, was man noch alles erreichen kann!

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Meine neue Bilderserie - doch etwas ganz anderes als meine bisherigen Werke. Nicht nur die Motive haben sich verändert, auch mein Malstil hat sich weiterentwickelt. Aber beginnen wir vorne: Ich studiere nun Kunst im Hauptfach, das hat zur Folge, dass ich fast durchgängig künstlerisch aktiv bin. Sei es in einem Seminar, als Vor- oder Nacharbeit dafür oder für Tutorien wie das Aktzeichnen. Kunstaustellungen stehen öfter auf meinem Programm. Nicht zuletzt die Auststellung von Hans-Jürgen Schreckling - einem sehr begnadetem Maler! Von ihm wurde ich inspiriert, meinen Malstil auszubauen. Die Pinselstriche noch bewusster stehen lassen, die Farben leuchtender und zahlreicher. Das Ergebnis kann ich, wie ich finde, sehen lassen. Meine Intention ist schon immer das Ästhetische und Schöne. Das liegt natürlich im Auge des Betrachters, aber ich möchte Freude und Wohlbefinden bei den Betrachter auslösen. Die ganze Sache weitergedacht möchte ich sie auch zum schmunzeln oder sogar zum lachen bringen. Nichts ist dafür geeigneter als Komische Kunst . Für diese Bilderserie habe ich mich an Verwechslungen bedient. Die Bilderserie „Titeltausch“ ist zuerst einmal aus einem art-block (also der völligen Ideenlosigkeit) entstanden. Während eines Telefonats erzählt mir meine Freundin, sie würde ihre Lauchzwiebeln nun ins Wasser stellen, um Geld zu sparen. Der Gedankengang wurde bis zu Absurdität weitergesponnen, bis wir bei einem Bart aus Lauchzwiebeln angekommen waren. Aber viel witziger wäre doch ein Lauch mit Bart?? Gesagt, getan. Natürlich gehört dieses erste Werk ihr – als eine Hommage an ihren Lauch! Weitere Ideen und Vorschläge bekam ich durch intensives Brainstorming und diverse Umfragen auf social media. Ich war erstaunt, wie erfinderisch mein Umfeld ist! Somit stehen hinter vielen Bildern gleich zwei kreative Köpfe.
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